Einsatz "Hund auf Eisfläche des Gartower Sees gerettet – Feuerwehr setzt Eisretter ein"
Presseartikel
Freiwillige Feuerwehr Gartow
Gartow, 29.12.2025
Hund auf Eisfläche des Gartower Sees gerettet – Feuerwehr setzt Eisretter ein
Gartow (ls) – Am heutigen Tag wurde die Freiwillige Feuerwehr Gartow um 14:38 Uhr mit dem Einsatzstichwort „H1 – Hund auf Eis“ zum Gartower See alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass sich die Besitzer eines Hundes im Bereich des Nordstrandes aufhielten, als sich das Tier losriss und einem Nutria auf die Eisfläche des Sees folgte. In der Folge befanden sich sowohl der Hund als auch das Wildtier auf dem Eis und konnten dieses nicht mehr selbstständig verlassen.
Aufgrund der bestehenden Einbruchgefahr für Mensch und Tier wurde das Einsatzstichwort bestätigt und umgehend eine Tierrettung über Eis vorbereitet. Die Feuerwehr setzte hierfür einen sogenannten Eisretter ein. Dabei handelt es sich um ein spezielles Rettungsgerät, das flach auf der Eis- oder Wasseroberfläche aufliegt und das sichere Annähern an eingebrochene oder gefährdete Personen beziehungsweise Tiere ermöglicht, ohne die Last punktuell auf das Eis zu bringen.
Eine Einsatzkraft der Feuerwehr Gartow legte einen Kälteschutzanzug an und begab sich mit dem Eisretter vorsichtig in Richtung des Hundes. Währenddessen sicherten weitere Einsatzkräfte vom Ufer aus den Eisretter mit Leinen und Seilen, um jederzeit eingreifen und die Einsatzkraft kontrolliert zurückziehen zu können.
Nachdem der Hund erreicht und gesichert war, wurde der Eisretter gemeinsam mit der Einsatzkraft und dem Tier koordiniert vom Ufer aus zurückgezogen. Der Hund konnte unverletzt an seine Besitzer übergeben werden. Das Nutria entfernte sich im weiteren Verlauf selbstständig vom Eis und blieb ebenfalls unverletzt.
Der Einsatz konnte nach erfolgreicher Tierrettung beendet werden. Personen kamen nicht zu Schaden.
📝 Hinweis:
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Eisflächen auf Seen und Gewässern oft ungleichmäßig gefrieren und bereits bei geringer Belastung einbrechen können. Das Betreten gefrorener Gewässer – auch zur Rettung von Tieren – ist lebensgefährlich. In solchen Situationen sollte umgehend der Notruf 112 gewählt werden, damit die Feuerwehr mit entsprechender Ausrüstung eingreifen kann.
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